Big City Life

Unser heutiger Tag begann damit, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilten und parallel in zwei verschiedenen Gottesdiensten sangen. Nach dem Gottesdienst gab es in den jeweiligen Kirchen ein gemeinsames Mittagessen und anschließend teilten wir uns nochmals in Kleingruppen auf.

Jede Kleingruppe hatte ein anderes Programm und völlig unterschiedliche Guides, die meisten jedoch waren Studenten. Während eine Gruppe eine Stadtführung durch das moderne Hong Kong genoss, besichtigte eine andere die verschiedenen Märkte. Außerdem stand für manche ein Besuch von „Hong Kong Island“ an, um dort unter anderem den „Buddha“ oder eines der Fischerdörfer anzusehen.
Am Abend gingen wir gemeinsam in unseren Kleingruppen und mit unseren jeweiligen Tourguides essen.

Ob Hong Kong jetzt mehr ein „Bundesland“ oder ein „Staat“ ist, was die Elterngeneration tatsächlich von der britischen Herrschaft hielt, wie weitreichend die Zweifel an der Souveränität Hongkongs tatsächlich sind und wie es um das eigene Identitätsempfinden steht – in all diesen Bereichen erhielten wir Eindrücke und Antworten.

Vielen Dank also an all die lieben Menschen, die uns heute Hong Kong auf die ein oder andere Art näher gebracht haben und deren differenzierte Meinungen, Offenheit, Diskussionsbereitschaft und Freundlichkeit uns so bereichert hat.

Dankbar und glücklich,

Eure JuKa

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Landed

Die Gewichtsbeschränkung der Gepäckstücke versetzte einige beim morgentlichen Packen zwar noch einmal etwas ins Schwitzen, doch grundsätzlich verlief alles wie gepant und erhofft. Nach einem etwas verspäteten Abflug mussten wir noch circa eine Stunde über Hongkong kreisen, da die Ankunft nicht wie eigentlich geplant möglich war. Nichtsdestotrotz folgte eine gute Landung.

Dann ging es schnurstracks Richtung Hostel und nach einem kurzen Gang über die Fressmeile sind wir nun nicht nur müde und satt, sondern auch nicht mehr wirklich im Stande, etwas Größeres als das zu fabrizieren…

Grüße aus einer tollen Stadt, die uns jetzt schon packt;

Eure JuKaWhatsApp Image 2017-09-01 at 18.52.30

Halftimewistle

Wir haben uns gedacht, dass es – bevor wir nach Hongkong aufbrechen – angebracht wäre, Resümee zu ziehen. Wir werden den malayischen Boden Morgen gegen 16 Uhr verlassen und so – auch weil sich das sehr individuelle Programm heute kaum zusammenfassen lässt – sind hier gesammelte Eindrücke und Impressionen aus dem euch so fernen Malaysia…

  • Ein Aspekt, der uns sehr positiv aufgefallen ist, war die Gastfreundlichkeit der Menschen, sowohl in den Gastfamilien, als auch in den Hotels, Restaurants und auf den Märkten. Schon Jesus sagt im Neuen Testament: „Ich bin ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen“. Auch wir waren fremde und jeder wurde herzlich aufgenommen. Obwohl der Islam in Malaysia als Staatsreligion gilt, leben die Christen, Muslime und andere Religionen, die hier zu finden sind, in Harmonie zusammen. Man trifft sich bei Festen und lädt sich gegenseitig zum Abendessen ein.

 

  • Unter anderem war der ein oder andere schlichtweg erschrocken, wie wenig auf die Umwelt geachtet wird (Plastiktüten für jedes einzelne Ananasstück, scheinbar dauerhaft laufende Motoren, keinerlei Katalysatoren oder ähnliches). Allerdings muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass wir es als nicht angemessen betrachten, hier von unserer Warte aus den Menschen hier ihr Leben vorzuschreiben. Dieser Widerspruch macht es vielen von uns schwer, seine Wahrnehmung richtig einzuordnen.

 

  • Die Arm-Reich Schere in Entwicklungsländern wird einem zwar über die Jahre in der Schule näher gebracht, aber wirklich erlebt haben es viele von uns hier. Auf der einen Seite stehen hier oft wohlhabende Chinesen – auf der anderen bettelarme Philippinos, deren kleine, bettelnde Kinder sich tief ins Gedächtnis gebrannt haben. Auch hier war es für einige widerrum schwierig, sich über die Widersprüche klar zu werden. Einerseits muss man auf alle Taschen etc. gut aufpassen und hegt Misstrauen gegenüber den Preisen wie Händlern, andererseits fällt einem das eigentlich gängige „Discounten“ nicht immer einfach, wenn man an die Armut der Menschen denkt.

 

  • Was uns in teils heftige Diskussionen versetzte, war die Rodung rießiger Urwaldflächen für Palmöl-Plantagen und auch die Preise vor Ort. Die damit einhergehenden Fragestellungen drehten sich um die allgemeine Nachhaltigkeit, alternative Möglichkeiten und inwiefern das Geld hier tatsächlich beim eigentlichen Ziel ankommt.                                                                                                   Vielmehr beschäftigte uns aber etwas ganz Anderes:                                                        Wie schaffen es die Menschen hier, diese unfassbare Herzlichkeit auf eine so unaufdringliche Art und Weise zu transportieren – es wird uns wohl noch lange ein Rätsel bleiben. Mindestens genauso beeindruckt waren wir aber von der Offenheit der Menschen, denen teilweise nur die Tatsache, dass wir versuchten sie zu verstehen oder Ihnen zu helfen, ausreichte, um uns in Ihre abendlichen Gebete einzuschließen.

In der Hoffnung, das ein oder andere mitnehmen zu können;

Liebe Grüße aus Asien von eurer JuKa

Island in the Sun

In den heutigen Tag starteten wir mit einem völlig individuellen Frühstück in der Stadt.

Um Neun Uhr trafen wir uns am Hafen, um mit einem Boot zur naheliegenden Insel Manukan zu fahren. Man konnte auf der Insel nicht nur Fische und Seeigel beobachten, sondern auch Warane, die trotz ihrer enormen Größe nicht annähernd so furchteinflößend wahren wie vielleicht vermutet. Am frühen Nachmittag kehrten wir, kurz bevor der Regen einsetzte, mit einer rasanten Bootsfahrt zurück aufs Festland.

Auf ein völlig verschiedenes Mittagsprogramm folgte ein gemeinsames Abschiedsessen an der Waterfront. Den Abend verbrachten wir in verschiedenen Kleingruppen und genossen die Atmosphäre der Stadt bei Nacht.

Eure Juka

Back again

Noch vollkommen verschlafen saßen wir am Frühstückstisch und genossen die frisch aufgeschnittenen Kokosnüsse, die von Palmen auf dem Gelände stammten.IMG-20170830-WA0012

Gegen acht Uhr ging unsere Reise zurück in Richtung KK. Unterwegs machten wir in einer Kirche der BCCM mitten in den Bergen eine kurze Mittagspause, wo es wieder ein vielfältiges Buffet für uns gab.

Nach diesem kleinen Zwischenstop machten wir uns auf den Weg zum Nationalpark Kinabalu. Dort angekommen teilten wir uns in mehrere Gruppen auf und erkundeten verschiedene Trails. Wir wanderten mitten durch den Urwald und waren fasziniert von den exotischen Pflanzenarten und den vielfältigen Tiergeräuschen. Unfreiwillig geduscht vom tropischen Regen kehrten wir klitschnass zum Bus zurück und setzten unsere Fahrt nach KK fort.

Nach 2-stündiger Fahrt erreichten wir unser modernes Hotel mitten in der Innenstadt. Den Abend verbrachten wir in Kleingruppen in verschiedenen Restaurants, bevor wir in unsere Unterkunft zurückkehrten.

Herzliche Grüße aus KK, eure JuKa

In the Jungle…

Nachdem wir gestern am frühen Morgen mit Sack und Pack an der BCCM-Kirche eintrafen, war uns sehr schnell klar, dass uns etwas vollkommen anderes als der typische, deutsche Gottesdienst erwartete. In einem von Anfang bis Ende durchgeplanten Gottesdienst waren wir Teil einer durchgängig euphorisierten Gemeinde.

Nach dem Abschied von unseren Gastfamilien fuhren wir mit dem Bus ins mehr als drei Fahrtstunden entfernte Kudat – dachten wir zumindest. Tatsächlich hielten wir mitten im Urwald an, wo wir zwei Nächte verbrachten.

 

Wir richteten uns nur grob ein und aßen zu Mittag, bevor wir nach Kudat aufbrachen, wo wir unser letztes gemeinsames Konzert mit dem Tenom-Choir hatten. Den gut 250 Zuschauern lieferten wir ein schönes und rundum gelungenes Konzert.

In den heutigen Tag starteten wir mit einem Frühstück und einer Vorstellungsrunde in unserer Unterbringung in Tinanggol. Wir schauten uns außerdem gemeinsam eines der typischen „Longhouse“ an und führten einige Gespräche mit den angehenden Pfarrern, die auf dem Gelände ausgebildet werden. Danach fuhren wir Richtung „Tip of Borneo“, wobei wir mehrere Male an Standorten der BCC Church (bzw. deren Ablegern) haltmachten, unter anderem um Mittag zu Essen. Schlussendlich am sogenannten Tip angekommen genossen wir die Sonne, schwammen, schnorchelten und sahen einen Sonnenuntergang, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Auf dem Rückweg machten wir ein zweites Mal in Kudat halt, da wir dort als Teil eines „Cultural Evenings“ eingeplant waren, bei dem wir nach einigen typisch malaysischen Tänzen noch einige Lieder sangen, bevor Michael mit seinen Beat-Box-Künsten einmal mehr das Publikum begeisterte (uns natürlich eingeschlossen), Nach einer weiteren Fotosession, die hier in Asien für Europäer zum Standartprogramm zu gehören scheinen – fuhren wir erschöpft nach Tinaggol zurück.

Another Day in Paradise

Der heutige Tag begann mit einem Frühstück in den Gastfamilien. Danach hatten wir genügend Freizeit, um mit den Gastfamilien Ausflüge wie beispielsweise in den nächstgelegenen Zoo, auf einen typischen Wochenmarkt oder auch in eine der vielen Shoppingmeilen zu machen; einige holten auch ihren Moschee-Besuch nach.

IMG-20170827-WA0005Nach einem ausgiebigen Mittagessen trafen wir uns zu einer gemeinsamen Probe mit dem Tenom-Choir. Bevor das abendliche Konzert begann, aßen wir alle gemeinsam zu Abend.

Wir hatten ein wundervolles Konzert mit vielfältigem Programm und guter Stimmung in einem sehr großen Konzertsaal (900 Plätze; ausverkauft). Der malayische Chor lieferte einen absolut perfekten Auftritt ab mit einem Solo, das uns die Münder offenstehen lies. Auch wir konnten sehr stolz auf unseren Auftritt sein, wobei speziell Ophelias Solo und die dazugehörige Beat-Box-Einlage von Michael das Publikum begeisterten.IMG-20170826-WA0082

Den Abend – beziehungsweise das, was davon noch übrig war – verbrachten wir in unseren Familien, da wir diese morgen bereits sehr früh verlassen müssen. Der Tag war sehr erlebnisreich und gegen Ende gleichermaßen anstrengend.

Wir alle wollen uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei unseren Gastfamilien bedanken, die uns mit einer schier unglaublichen Offenheit und Freude empfangen haben und so überwiegt momentan die Schwere des bevorstehenden Abschiedes bei einigen sogar die Vorfreude auf Kudat…

Glücklich und geschafft, eure JuKa