Extra Time – Pt.1

Um unseren Reise auch aus „literarischer Sich“ abzurunden, haben wir eine Sammlung von kurzen Sum-Ups und den Lieblingsbildern der einzelnen Gruppenmitglieder erstellt:

 

Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. In Malaysia hat es uns die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht, die Menschen, die Kultur und das Land besonders intensiv zu erleben. Landschaftlich haben mich besonders der Aufenthalt in Kudat, die Inseln und der Dschungel mitsamt seiner exotischen Flora und Fauna und dem Klima tief beeindruckt, wobei letzteres auch meine körperliche Anpassungsleistung herausgefordert hat. Hongkong hat mich mit all‘ seinen Hochhäusern und den vielen Lichtern zunächst erschlagen. In China haben mir die Besuche in den nicht von Tourismus geprägten Städten sehr gut gefallen, da man einen unverfälschten, authentischen Eindruck von einem Großteil der Bevölkerung erlangen konnte.

Die Konzerte und vor allem die gemeinsamen Auftritte mit einheimischen Chören waren sehr bewegend und eine schöne Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen.WhatsApp Image 2017-09-12 at 15.24.11.jpeg

 

Zweieinhalb Wochen, die einem wie drei Monate vorkamen, gefüllt mit unzähligen Eindrücken und verschiedensten Erlebnissen. Menschen ganz neu kennengelernt, nicht nur innerhalb des Chores, sondern v.a. unter all denen, die uns hier empfangen haben.

Das wertvollste Geschenk dieser Reise ist für mich die Begegnungen mit den Menschen: die spannenden Einblicke in ein Leben hier, Fragen der Identität, Diskussionen zur Politik, Geschichten einer wunderbaren Missionsarbeit, für die Menschen unglaublich dankbar sind und vor allem die Erfahrung auf so unglaublich herzliche Art aufgenommen worden zu sein. Danke an die Gemeinden der Basler Mission, an Dieter Bullard-Werner und alle, die diese Reise ermöglicht und mitgestaltet haben.WhatsApp Image 2017-09-09 at 12.24.55

 

Alles in allem haben wir unglaublich ereignisreiche zweieinhalb Wochen erlebt, geprägt von ganz vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken. Wir haben nicht nur ganz andere Kulturen kennengelernt, sondern auch ganz neue Erfahrungen bezüglich Glaube und Musik gemacht.WhatsApp Image 2017-09-12 at 17.43.31

 

Das Beste an der Reise war die Begegnung mit den Menschen. Überall, wo wir ankamen, wurden wir herzlich empfangen. Jeder Einzelne gab 150%, nahm uns an die Hand und zeigten uns seine Welt. Besonders interessant fand ich die Begegnung mit den Senioren und Sozialarbeitern in einem Seniorenheim in Hongkong.WhatsApp Image 2017-09-12 at 15.22.32

 

Jede und jeder von uns war in den letzten zweieinhalb Wochen in der unschätzbar privilegierten Situation, in gleich mehrere unbekannte Welten als die gewohnte einzutauchen. Ich betrachte es als Geschenk, dass dies zusammen mit einem meiner liebsten Hobbys, dem Singen, passierte. Vor allem bei den Konzerten in einem eher „provinziellen“ Umfeld, etwa im Norden Borneos oder auch an manchen Orten in China konnte man den Zuhörern regelrecht am Gesichtsausdruck ablesen, dass vierstimmige Chormusik kein Teil ihrer eigenen musikalischen Tradition ist, sondern eine ungewohnte Klangerfahrung darstellt. Trotzdem spendeten sie immer viel Applaus und brachten ihre Wertschätzung für unseren Besuch auf so herzliche Weise zum Ausdruck, dass ich mir oft unsicher war, wie darauf angemessen zu reagieren ist. Vielleicht sind das die Unebenheiten im kulturellen Aufeinandertreffen, die einfach bestehen bleiben; möglicherweise ist es aber weit weniger kompliziert und es muss in einer solchen Situation gar nichts mehr gesagt werden.

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„War da was?“ – im Regenwald bei Kinabalu

 

Bei unserer Asienreise hat sich wieder einmal mehr gezeigt, welchen besonderen Zusammenhalt und Umgang wir in der JuKa haben.

Da jede Station unserer Reise ihre eigenen Reize und Highlights hatte, fällt es schwer, ein besonderes Erlebnis hervorzuheben. Besonders bewegt hat uns die Erfahrung, dass durch unseren gemeinsamen christlichen Glauben – in der Musik zum Ausdruck gebracht – alle kulturellen Grenzen und Unterschiede aufgehoben wurden: Egal ob in Malaysia, Hongkong oder Mainland-China, wir wurden immer mit offenen Armen und mit großer Herzlichkeit empfangen.WhatsApp Image 2017-09-06 at 12.21.07.jpeg

 

Für mich war die Reise ein ganz besonderes Erlebnis, das mir in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Wir haben viele tolle Sachen erlebt, andere Kulturen und neue Leute kennengelernt. Am meisten hat mich die Gastfreundschaft und die Offenheit der Leute dort beeindruckt. Wir wurden so herzlich aufgenommen und hatten eine so schöne Zeit! Danke, dass ich Teil dieser Reise sein durfte!WhatsApp Image 2017-09-11 at 14.04.21.jpeg

 

Zu den schönsten Erinnerungen – die uns auf jeden Fall erhalten bleiben werden – zählen nicht nur die paradiesischen Strände und die Zeit die wir dort zusammen verbringen konnten, sondern auch die Mühe, die sich die Einheimischen gegeben haben. Es gab niemanden der uns nicht mit Motivation und einer extremen Gastfreundlichkeit empfangen hat und wir wurden überall mit einer sehr positiven Einstellung uns gegenüber empfangen. Alle waren sehr freundlich und man hat sich vor lauter Gastfreundschaft schon ein bisschen schlecht gefühlt, nicht gleich viel zurück geben zu können.WhatsApp Image 2017-09-10 at 06.44.31

 

Die Asienreise war für mich eine Inspiration, wie andere Kulturen und Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenleben (können). Auch der Blick hinter die üblichen Touristenbilder hat mich sehr beeindruckt.WhatsApp Image 2017-09-06 at 12.21.02.jpeg

 

Wunderschöne Sonnenuntergänge, atemberaubende Landschaften, tolles Essen und freundliche Menschen. Mehr kann man sich von einer Reise kaum wünschen.WhatsApp Image 2017-09-10 at 07.48.49

 

An der Asienreise mit der JuKa und der Basler Mission haben mich ganz besonders die dortigen Menschen fasziniert, vor allem deren verschiedene Kulturen, in denen sie leben und in welche wir eintauchen durften. Der Moment, in dem wir als Chor begannen zu singen und die Augen in den Gesichtern der Zuschauer anfingen aufzuleuchten, war für mich einfach wunderbar. Ich wäre jederzeit bereit dazu noch einmal eine solche Reise zu machen – es lohnt sich wirklich. Durch die Musik macht man sich und andere Menschen glücklich. Garantiert!WhatsApp Image 2017-09-06 at 12.34.42

 

So viele neue Erfahrungen und Erlebnisse: neue Menschen, anderes Klima, fremdes Essen. Doch aus Fremden wurden Begleiter, herzliche Gastgeber und Freunde und schnell war klar, dass uns in aller Fremde doch mehr verbindet, als uns trennt: Ziele, für die wir einstehen, Hoffnungen, die uns antreiben, ein gemeinsamer Glaube und in jedem Fall die universell verständliche Sprache der Musik. Teil einer großen Gemeinschaft zu sein und mit offenen Armen empfangen zu werden, sind Begriffe, deren enorme Bedeutung mir einmal mehr vor Augen geführt wurde.WhatsApp Image 2017-09-11 at 15.11.31

 

Danke für’s Lesen und das viele Feedback,

Eure JuKA

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